Kleine Kinder sind sehr hartnäckig, wenn sie ihr großes Ziel vom Laufen verfolgen. Sie fallen immer wieder hin – und denken dabei trotzdem kein Stück ans Aufgeben!!

Vor 11 Jahren habe ich das Laufen noch einmal neu lernen müssen. Das war sehr kräftezehrend und schmerzhaft. Und ich habe oft ans Aufgeben gedacht. Das erste Stehen, gestützt von zwei Physiotherapeuten, war schrecklich und ich wollte einfach nur wieder zurück in mein Krankenhaus-Bett. 

Gottseidank waren die beiden erbarmungslos und haben mich Schritt für Schritt begleitet. Nach ein paar Tagen konnte ich sogar schon ein paar unsichere Stolperer alleine gehen. An Krücken. Sehr langsam. 

In den ersten Wochen nach meinem Reitunfall war ich besessen von dem Gedanken, mein altes Leben zurück haben zu wollen. Als Journalistin UND Tänzerin, flackernd wie eine Kerze, die an beiden Enden brennt. Doch einige Monate später habe ich gemerkt, dass mir mein altes Leben einfach nicht mehr passen wollte. Wie ein zu eng gewordenes Kleidungsstück. 

Zuviel hatte sich in meinem Inneren verändert. Und ich wollte auch auf keinen Fall mehr zurück an den Punkt, der schließlich zu diesem Unfall geführt hatte. Ich wollte nicht zurück in ein Hamsterrad, getrieben von meinem Glaubenssatz, ich müsse mich immer mehr anstrengen, um Erfolg zu haben. 

Es begann für mich damals eine Zeit des Suchens, Ausprobierens und Weiterentwickeln und heute bin ich endlich da, wo ich gefühlt immer hin wollte. Ein selbstbestimmtes Leben, in dem ich 100 Prozent das tue, was ich liebe. Wie ich dahin gekommen bin? Ganz einfach: Schritt für Schritt. Hinfallen und wieder aufstehen. Und weiter gehen.

Noch heute danke ich jeden Morgen dem Universum dafür, aufrecht stehend duschen zu können – ohne fremde Hilfe.

Auch deshalb bin ich Anfang Septemner auf die Zugspitze gewandert. Gipfelglück. Umgeben von atemberaubender Schönheit der Natur – auf dem Gipfel angekommen. Schritt für Schritt. In meinem Tempo. Einfach immer weiter. Denn auch eine Reise von 2.254 Höhenmetern beginnt mit dem ersten Schritt. 

Es war ein sehr wichtiger Meilenstein für mich.

Ich möchte heute noch einmal all denjenigen von Herzen danken, die mich auf meinem Weg hierhin begleitet und unterstützt haben. 

Und wenn Du ein sehr großes, fast utopisches Ziel hast, dann frage Dich: 

  • Welchen kleinen Schritt kann ich heute dafür gehen? 
  • Was kann ich heute tun, um diesen Ziel ein winziges Stück näher zu kommen?

Nach meiner Wanderung auf die Zugspitze haben mich viele gefragt, was die größte Herausforderung für mich auf dem Weg zum Gipfel war. 

Nun, ganz ehrlich, mein größter Erfolg war, mein Ziel nicht ERKÄMPFT zu haben. Nicht verkrampft und verbissen den Gipfel bezwungen zu haben. 

Ich habe mit großer Freude, Gelassenheit und Leichtigkeit im Gepäck mein Ziel erreicht.

Ich bin 100% davon überzeugt, dass genau dies die Zutaten sind, um alle Ziele zu erreichen. Klar gehört auch eine Prise Disziplin dazu. Aber sogar Disziplin darf sich weich anfühlen und locker. 

Gute Gewohnheiten, Gelassenheit und Leichtigkeit sind aus meiner Sicht die Zutaten für entspannten Erfolg. Wann immer es im Leben herausfordernd wird, führt „weich bleiben“ und die „Welle zu reiten“ zu größerem Erfolg, als sich ihr entgegen zu stellen. Außerdem ist diese Haltung „gesundheitsfördernd“.

Und jetzt habe ich etwas Besonderes für Dich: 

Im kostenlosen Minikurs „5 Schritte zu mehr Gelassenheit“ erfährst Du, wie Du ganz easy-peasy mehr Leichtigkeit und mehr Gelassenheit in Deinen Alltag bringen kannst.

Der Kurs startet am 7. Oktober und Du bekommst an 5 aufeinander folgenden Tagen von mir kleine Impulse per E-Mail dazu. 

Zur Anmeldung geht es HIER ENTLANG.

Bist Du dabei? Ich freue mich darauf, Dich zu mehr Gelassenheit in Deinem Leben begleiten zu dürfen!