#6 – Das Gute am Stress

Die Prise Stress für Deine Produktivität.

Es klingt verrückt, aber eine Prise Stress – ich nenne es lieber Herausforderung – kann uns zu Höchstleistung bringen.

Vielleicht kennst Du das noch aus Studien- oder Schulzeiten: Erst kurz vor dem Ultimatum laufen wir zu Höchstform auf.

Zu viel Stress jedoch oder auch zuviel Ruhe stehen unserer Leistungsfähigkeit im Weg. Das besagt das Yerkes-Dodson-Gesetz.

Das Gesetz besagt, dass zwischen Erregung und Leistung eine umgekehrte U-förmige Beziehung herrscht. Das bedeutet, bei niedrigem oder hohem Erregungsniveau erbringen wir schlechtere Leistungen als bei einem mittlerem Erregungsniveau. Sind wir mittelmäßig aktiviert, zeigen wir unser Leistungsoptimum!

Laut dem sind zwei Zustände hinderlich: Entweder wir sind zu inaktiv und gelangweilt oder wir sind überaktiviert und können uns vor Angst oder Überforderung nicht auf das Wesentliche konzentrieren.

Je mehr wir uns zu den Extremen bewegen, desto weniger Leistung zeigen wir.


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#5 – Stress 1.0

In dieser Folge erfährst Du, woher Stress kommt und warum Stress überlebenswichtig ist. Außerdem erhältst Du Tipps, wie Du sofort etwas gegen Deinen Stress tun kannst. Außerdem erfährst Du, warum Stress in unserer heutigen Zeit ein gefährliches Statussymbol ist.


Was bedeutet Stress eigentlich?

Das Wort Stress kommt in unserem Sprachgebrauch sehr häufig vor und wird oft als Synonym für Eile, Hektik, etc. benutzt.

Bei High-Performern gilt es auch als Statussymbol. Im Business-Kontext bedeutet es, dass man viel zu tun hat und ggf. unentbehrlich ist.

Ursprünglich kommt der Begriff aus der Physik und bedeutet, dass auf ein bestimmtes Material so viel Druck ausgeübt wird, bis es bricht.

Evolutionsbiologisch bedeutet Stress, dass wir in Notfallsituationen Höchstleistungen vollbringen können. Als Reaktion auf besondere Belastungen oder Bedrohungen versetzt der Organismus sich selbst in einen Zustand, der uns befähigt besonders leistungsfähig zu sein.

Dies ist also zunächst nichts schlechtes und eine gute Sache! Es wird nur problematisch, wenn der Stress zum Dauerzustand wird.


Beispiele für Stressauslöser:

  • physikalische Umwelt: Reize wie Kälte, Hitze oder Lärm können Stress auslösen.
  • der eigene Körper: Auch innere Reize (z.B. Schmerzen, Hunger oder Durst) können eine Quelle für Stress sein.
  • mentale Stressoren: Viele Stressfaktoren haben mit der individuellen Situation zu tun, insbesondere mit den jeweiligen Leistungsanforderungen, denen man ausgesetzt ist. Zu den mentalen Stressauslösern zählen daher u.a. Prüfungssituationen, Zeitdruck, Überforderungsgefühle oder das Gefühl, eine große Verantwortung zu tragen.
  • soziale Stressoren: Im Alltag muss man mit anderen Menschen auskommen. Zwischenmenschliche Konflikte sind bei vielen die häufigsten Stressfaktoren. Ungelöste Probleme, Konkurrenz, Trennungen und Verlusterfahrungen, aber auch Vereinsamung können zu Stress führen.


Typische Stressoren unserer Gesellschaft sind:

  • Leistungsdruck und Termindruck
  • Multitasking
  • Konflikte in der Schule, am Arbeitsplatz oder in der Familie
  • Doppelbelastung durch Beruf und Familie
  • Schwere Krankheit oder Tod in der Familie
  • Dauererreichbarkeit durch die Digitalisierung
  • Ungesunde Ernährung
  • Bewegungsmangel
  • Kaum oder gar keine Erholung
  • Überzogene Anspruchshaltung gegenüber sich selbst
  • Unzufriedenheit, Sorgen und Zukunftsängste

Die sogenannten inneren Stressoren werden vor allem durch die eigenen Einstellungen und Bewertungen beeinflusst.

So können z. B. hohe Ansprüche. Erwartungen oder Perfektionismus zu Überforderung und damit Stress führen, wenn man diesen nicht gerecht wird.

Die inneren Stressoren sind nicht so einfach in den Griff zu kriegen. Sie verlangen eine gute Selbstreflexion.

Wo auch immer jedoch der Stress herkommt: Wer nicht regelmäßig für Ausgleich sorgt, fährt schnell auf Reserve.

Dauerstress ist die Ursache vieler Erkrankungen.


Ein paar Beispiele:

  • Rückenschmerzen und andere muskuläre Verspannungen
  • häufige Erkältungen durch eine Schwächung des Immunsystems
  • Kopfschmerzen, Migräne und Tinnitus
  • Magen- und Darmgeschwüre
  • Alkohol-und Drogenmissbrauch
  • Psychische Erkrankungen wie Panikattacken und Depressionen
  • Verkalkung der Herzkranzgefäße (Herzinfarkt als mögliche Folge)
    Burnout


Erste Warnsignale bei Dauerstress:

  • Schlafstörungen
  • Verspannungen (Rückenschmerzen)
  • Bauchschmerzen
  • Häufige Kopfschmerzen
  • Gereiztheit
  • Antriebslosigkeit

Wichtig ist, nicht nur die Symptome von Stress anzuschauen, sondern sich selber im Umgang mit Stress zu schulen und die Ursache zu beheben.


Mein “Erste-Hilfe-Tipp” für Dich, den Du direkt bei Stress anwenden kannst:

Still-Points: Kurzes Innehalten und Dich spüren Setze Dir 3-5 Punkte im Alltag (z.B. mit dem Timer am Handy) und halte kurz inne. Fühle hinein und verbinde Dich mit Dir selbst. Schaue wo Du gerade bist, wie es Dir geht, nehme wahr wie Du Dich fühlst und was gerade ist. Beobachte Deine Atmung und Deine Gedanken. Nur für ein paar Momente, das reicht schon aus.

Hier findest Du meinen Stress-Test.


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#4 – Mut zur Veränderung: So wagst Du Neues und erreichst Deine Ziele

#4 – Mut zur Veränderung: So wagst Du Neues und erreichst Deine Ziele

Völlig erschöpft steckst Du den Schlüssel ins Türschloss. Nach diesem anstrengenden Arbeitstag freust Du Dich nur noch auf eins: Deine heißgeliebte Regendusche.

Kaum öffnest Du die Tür, rauscht Dein Mann an Dir vorbei. „Warte nicht auf mich. Es wird spät.“ Und schon ist er weg zu seinem wöchentlichen Männerabend.

Im Hausflur fällst Du fast über das Chaos aus Sneakern und Rucksäcken Deiner halbwüchsigen Teenager. In der Küche sieht es nicht besser aus.

Am liebsten möchtest Du das Haus direkt wieder fluchtartig verlassen.

Aber dafür fehlt Dir die Kraft. Du fühlst Dich wie ein Streichholz, das an beiden Enden lodernd brennt. Schon eine ganze Weile. „Das kann doch noch nicht alles gewesen sein?!“ Du weißt, Du musst dringend etwas in deinem Leben ändern. Aber wie?

Spreche ich Dir hier aus der Seele?

Ich möchte Dich dabei unterstützen, deine Power wiederzufinden und herauszufinden, was Du wirklich willst im Leben.

Deshalb verrate ich Dir in diesem Blogartikel zur Podcastfolge Nummer vier („Mut zur Veränderung“), warum es Dir oft so schwerfällt, etwas in Deinem Leben zu verändern und ich gebe Dir neun Tipps mit auf den Weg, die Dir helfen, Deine leuchtenden Ziele leichter zu erreichen.

Wie erkennst Du, wann Mut zur Veränderung dringend nötig ist?

Es gibt in meinen Augen drei typische Szenarien, die für eine Veränderung in Deinem Leben sprechen:

  1. Du denkst regelmäßig über Alternativen für Deine Situation nach oder erwischst Dich bei Tagträumen von einem ganz anderen, viel prickelnderen Leben.
  2. Du langweilst Dich oft oder bist tief unzufrieden mit Deinem Job oder Familienleben.
  3. Du ertappst Dich dabei, dass Du mit Dir selbst über Deine Bequemlichkeit oder Schwäche schimpfst.

Aber wenn Du schon erkannt hast, dass Du etwas verändern musst, warum fällt es Dir so schwer, den nächsten Step zu gehen?

Darauf gehe ich im nächsten Abschnitt näher ein.

Warum fallen Dir Veränderungen in Deinem Leben oft so schwer?

Seien wir ehrlich. Es ist wie mit guten Vorsätzen an Silvester: In den ersten Tagen bist Du noch hochmotiviert, Deine Weihnachtspfunde wieder loszuwerden. Du schaffst es auch tatsächlich, ein paar Tage hintereinander deine Laufschuhe anzuziehen und Deine Runden zu drehen. Aber am fünften Tag hast du eine Blase an der Ferse, am sechsten regnet es, am siebten hängen Deine Sportsachen noch nass auf der Leine.

Am achten Tag sind Deine guten Vorsätze dahin und der graue Alltag kehrt wieder ein.

Warum das so ist? Vielleicht, weil einer dieser häufigen Gründe greift:

  • Alte Gewohnheiten sind sehr machtvoll und geben Dir Sicherheit.
  • Dein System will nichts verändern, denn das könnte Risiken mit sich bringen.
  • Dein Wille, der etwas verändern und dir dabei helfen könnte, neue Gewohnheiten zu entwickeln, sitzt im präfrontalen Cortex. Dieser Teil des Gehirns ermüdet sehr leicht.
  • Es sind vielleicht nicht Deine Ziele, die Du umsetzen willst. Es gibt daher keine kraftvollen inneren Impulse von Dir, etwas zu verändern.
  • Dein äußeres Umfeld (zum Beispiel Familie, Freund:innen, Bekannte, Kolleg:innen) will nicht, dass Du Dich änderst.
  • Dir fehlt ein konkretes Ziel vor Augen. Denn es reicht nicht zu wissen, was Du nicht willst.

Um Dich zu motivieren und diese alten Muster aufzubrechen, ist es wichtig, dass Du Dir große visionäre Ziele steckst.

Warum ist es so wichtig, dass Du Dir Ziele setzt?

Ziele sind wie ein Kompass für ein erfülltes Leben. Ohne sie kannst Du zwar laufen, hast aber keine klare Richtung und kommst deshalb auch nie irgendwo an. Ziele:

  • stärken Dein Selbstvertrauen.
  • spornen Dich an.
  • machen Dich erfolgreicher.
  • geben Dir Halt und Orientierung.
  • machen Dich glücklicher und zufriedener.

Klingt verlockend, oder? Damit Du Deine Ziele auch wirklich angehst, solltest Du allerdings einige Dinge beachten.

Was sind die wichtigsten Punkte auf dem Weg, etwas zu verändern?

Wie schaffst Du es nun also trotzdem, etwas in Deinem Leben zu verändern?

Die Essenz zum Erreichen großer Ziele besteht aus den folgenden Punkten:

  • Denke groß: Erlaube Dir, ganz groß zu träumen – wie Walt Disney in seiner gleichnamigen Methode. Hab dabei immer Deine leuchtende Vision vor Augen. Male sie Dir in den schillerndsten Farben aus. Wenn Du daran denkst, darf Dein Herz vor Freude hüpfen und Deine Augen strahlen.
  • Lass los: Trennungen und Abschiede sind oft schmerzhaft, gehören aber zum Leben dazu. Um Platz für Neues zu schaffen, musst Du Veränderungen akzeptieren und Altes loslassen.
  • Verschaffe Dir Klarheit: Definiere ganz spezifisch, was Du erreichen möchtest. Du kannst das für einzelne Lebensbereiche tun oder auch ein großes Ziel definieren. Je klarer Du dabei bist, desto besser.
  • Rede Dich nicht mehr heraus: Entschuldigungen und Ausreden machen Dich zu einem „Opfer der Umstände“. Übernimm zu 100 Prozent die Verantwortung für Dein Leben. Es ist immer Deine Entscheidung und Deine Wahl, wie Du etwas angehst, meisterst oder umsetzt.
  • Handle: Nichts wird sich verändern, wenn Du Binge Watching auf Deinem Sofa betreibst. Anstatt zu träumen, mache Dir lieber einen konkreten Plan. Steh auf und gehe los. Die Richtung kannst Du auf dem Weg immer wieder korrigieren. Aber beginne. Jetzt!
  • Lobe Dich: Feiere Dich für jeden kleinen Erfolg und erkenne Deine Bemühungen und kleinen Schritte an. Wir loben uns selbst viel zu selten. Das ist aber wichtig für Deine Ziele.

Was kannst Du konkret tun? – Die 9 besten Methoden, um Deine Ziele zu erreichen

Fängst Du an, etwas zu verändern, werden zahlreiche Steine Deinen Weg versperren: Kaum bist Du mühsam über den einen drübergeklettert und ein paar Schritte gegangen, liegt da vielleicht schon der nächste.

Damit Du trotzdem nicht den Mut verlierst, möchte ich Dir ein paar Tipps und Techniken mitgeben, mit denen Du leichter ans Ziel kommst.

Methode 1: Nutze Deinen Kalender

Plane feste Zeiten für Dein Ziel ein und trage Dir die einzelnen Zwischenschritte und Etappen in Deinen Kalender ein.

Du möchtest Dich zum Beispiel selbstständig machen? Dann könntest Du Dir für eine Woche ein Gründerseminar eintragen, in der nächsten über Dein Angebot nachdenken und noch ein bisschen später Dein Business beim Finanzamt anmelden.

Methode 2: Visualisiere und überprüfe Deine Ziele

Stelle Dir zum Beispiel jeden Morgen den Moment vor, in dem Du Dein großes Ziel erreicht hast. Fühle Dich richtig hinein und nutze dafür alle Deine Sinne: Was ist konkret anders? Wo bist Du? Wie fühlst Du Dich (körperlich und seelisch)? Wie reagieren andere auf Dich? Wie hat sich Deine Lebenssituation verändert?

Wenn Du täglich visualisierst, ist es wahrscheinlicher, dass Du Dein Ziel erfolgreich verwirklichst. Auch ein Visionboard kann Dir dabei helfen.

Ebenso wichtig ist, immer wieder zwischendurch Deine Ziele zu reflektieren und flexibel zu bleiben. Ansichten und Umstände können sich verändern. Bist Du noch auf dem richtigen Weg? Oder ist es nötig, Dein Ziel anzupassen?

Methode 3: Lass Dich unterstützen

Sei kein:e Einzelkämpfer:in. Veränderungen können Dich einschüchtern oder sogar verängstigen. Suche Dir deshalb Unterstützung in Deinem persönlichen Umfeld. Gibt es einen Menschen, der mitzieht, Dein Ziel zu erreichen? Oder der Dein Ziel bereits erreicht hat? Wen kannst Du ansprechen?

Mache zum Beispiel Familienmitglieder zu Deinen Verbündeten: Erzähle ihnen von Deinem geschmiedeten Plan – das macht es für Dich verbindlicher, an Deinem Ziel zu arbeiten. Vernetze Dich mit Gleichgesinnten, damit Ihr Euch gegenseitig motivieren könnt. Oder lasse Dich von einem oder einer Coach:in unterstützen.

Dir von anderen helfen zu lassen, kann Dich unglaublich anspornen, Deine Ziele auch wirklich zu verfolgen.

Methode 4: Erkenne Hindernisse auf dem Weg zum Ziel

Schaue Dir genau an, was Dich davon abhalten könnte, Dein Ziel zu verfolgen. Was gibt Dir Kraft, diese Hindernisse zu überwinden?

Methode 5: Schreib Dein Ziel auf

Je konkreter Du Dein jeweiliges Ziel für Dich definierst und aufschreibst, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du damit erfolgreich bist.

Du kannst dafür die SMART-Methode anwenden:

  • Spezifisch: Formuliere so genau wie möglich.
  • Messbar: Ergebnisse solltest Du überprüfen können.
  • Attraktiv: Das Ziel ist positiv formuliert und Du solltest Dich damit identifizieren.
  • Realistisch: Dein Ziel sollte Dich zwar aus der Komfortzone locken, aber für Dich auch umsetzbar sein.
  • Terminiert: Gib Deinem Ziel eine glasklare Deadline.

Methode 6: Fange schnell an

Statt immer nur alles zu zerdenken und Dich in Was-wäre-wenn-Szenarien zu verlieren, setze lieber um. Wenn Du Dein strahlendes Ziel durch die SMART-Methode gefunden hast, starte innerhalb von 72 Stunden und gehe die ersten Schritte. Das steigert nachweislich die Wahrscheinlichkeit, dass Du das Ziel auch erreichst.

Methode 7: Mache täglich drei Dinge für Dein Ziel

Setze jeden Tag drei Dinge um, die Dich Deinem Ziel ein Stückchen näherbringen. Es müssen keine riesigen Aufgaben sein. Bereits kleine Etappenziele bringen Dich dabei weiter.

Du möchtest zum Beispiel Deine Englischkenntnisse für Dein nächstes Business Meeting wieder auffrischen? Fang doch einfach an, Deine Lieblingsserien im Original zu gucken.

Das Allerwichtigste: Dranbleiben.

Methode 8: Schaffe Dir Gewohnheiten

Gewohnheiten helfen Dir dabei, Deinen stressigen Alltag gelassener zu bewältigen und Deine Ziele leichter zu erreichen. Wiederholst Du eine Tätigkeit regelmäßig, geht sie mit der Zeit in Deinen Tagesablauf über und Du denkst nicht mehr darüber nach.

Methode 9: Setze die richtigen Prioritäten

Wenn Du Dich ständig von unwichtigen Dingen ablenken lässt, wirst Du auf der Stelle treten. Statt mehrere Ziele gleichzeitig zu verfolgen, solltest Du Dich deshalb erst einmal nur auf ein Ziel konzentrieren.

Sinnvoll ist auch, dieses Ziel in viele kleine Teilaufgaben zu zerlegen und diese zu priorisieren: Was ist wirklich, wirklich wichtig? Und was ist eher nice to have?

Es gibt verschiedene Methoden, um Deinen Fokus zu finden, zum Beispiel:

  • Die Eisenhower-Matrix: Dabei malst Du zwei mal zwei Quadrate auf ein Papier. Jedes Quadrat steht für eine Kategorie von Aufgabe: „wichtig und dringend“,  „wichtig, aber nicht dringend“,  „unwichtig, aber dringend“ und  „wichtig und nicht dringend“. Nun kannst Du Deine Aufgaben den Quadraten zuordnen. Die wichtigen Aufgaben machst Du vor den unwichtigen – klar, oder?
  • Die ABC-Methode: Ähnlich wie beim Eisenhower-Prinzip teilst Du Deine Aufgaben nach ihrer Wichtigkeit in A-, B- und C-Aufgaben ein.
  • Das Pareto-Prinzip: Wusstest Du, dass Du 80 Prozent der Ergebnisse mit 20 Prozent Aufwand erreichst? Pass auf, dass Du Dich nicht in perfektionistischen Kleinigkeiten verlierst.

Es gibt noch viele weitere Techniken, die Dir helfen können, Deine Aufgaben und Ziele erfolgreich umzusetzen. Probiere einfach aus, welche die richtige für Dich ist.

Fazit: Sei mutig und verändere Dein Leben

Veränderungen gehören zum Leben einfach dazu. Klar, dass es dabei Höhen und Tiefen geben kann. Je eher Du das verstehst und für Dich das Beste daraus machen kannst, desto besser.

Sieh Veränderungen wie eine Welle: Manchmal wirkt die Welle bedrohlich. Du kannst Dich ihr entgegenstellen. Aber das kostet Dich viel Kraft und vielleicht reißt sie Dich auch um. Oder Du kannst mit der Welle mitgehen, spüren, wie kraftvoll sie ist und Dich sanft von ihr tragen lassen.

So bekommt die Veränderung etwas Schönes, Natürliches und Angenehmes.

Ich wünsche Dir viel Spaß und Erfolg beim Umsetzen.

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Meditation für Anfänger:innen: Was es Dir bringt und wie Meditieren funktioniert

Wenn Du eine Schneekugel schüttelst, wirbeln die Flocken wild umher und Du siehst nicht mehr, was im Inneren der Kugel ist. Erst wenn sich die Flocken nach und nach auf dem Boden absetzen, wird das Bild wieder klar.

So ist es auch mit Deinen Gedanken. Ungefähr 60.000 davon schwirren täglich durch Dein Gehirn.

Wir sind im Alltag oft getrieben vom Außen – von unserem Perfektionismus, To-do-Listen und Terminen.

Das macht es fast unmöglich, auch mal innezuhalten und zu spüren, wie es Dir geht.

Wenn Du Dich nicht selbst verlieren und mit Dir connected bleiben willst, dann ist es wichtig, Deine Gedanken zu beruhigen und Deine innere Mitte zu finden.

Genau dafür ist Meditation da. Sie gibt Dir Raum, bei Dir selbst anzukommen.

Definition: Was bedeutet Meditation?

Meditation bedeutet, Deine Gedanken kommen und gehen zu lassen, ohne sie zu werten oder an ihnen festzuhalten. Mit einer regelmäßigen Meditationspraxis kannst Du lästige Gedankenschleifen unterbrechen und Abstand gewinnen.

Sie hilft Dir, Deine Gedanken zur Ruhe zu bringen, ist eine Dusche für den Geist und eine psychische Technik, mit der jeder Mensch den Geist und die Gesundheit positiv beeinflussen kann.

Meditation ist ein sehr effektives Tool, um mit möglichst wenig Aufwand sehr viel zu erreichen.

Was bringt Dir Meditation? – 14 Vorteile

Du fragst Dich, warum Du überhaupt meditieren solltest? Hier sind einige Vorteile:

  1. Du erfrischst Deinen Geist.
  2. Durch Meditieren wirst Du ruhiger, gelassener und lebst entspannter.
  3. Du wirst kreativer.
  4. Mit Meditation kannst Du Dein Immunsystem stärken.
  5. Du förderst einen erholsamen Schlaf.
  6. Du senkst Deinen Blutdruck.
  7. Es stärkt Dein Gehirn.
  8. Du entspannst Deinen Körper.
  9. Durch eine regelmäßige Meditationspraxis kannst Du Schmerzen lindern.
  10. Meditieren kann sich positiv auf Angststörungen auswirken.
  11. Du verbesserst die Sauerstoffversorgung Deines Körpers.
  12. Du reduzierst Dein Stresslevel.
  13. Meditieren hat eine ähnliche entspannende Wirkung auf das Gehirn wie Sex.
  14. Und bei all dem kostet es Dich kaum Zeit.

Meditation für Anfänger:innen: Meine besten Tipps, wie Du sofort starten kannst

Als Anfänger:in brauchst Du für Deine Meditation vielleicht ein bisschen Übung. Wenn Du Dich zum Meditieren hinsetzt und an nichts denken willst, legt Dein Geist erst so richtig los.

Es braucht also etwas Zeit, was aber gar nicht schlimm ist. Du kannst beim Meditieren nichts falsch machen. Und das Tolle ist: Egal, ob Du schon in eine tiefe Meditation kommst oder noch übst, der positive Effekt ist der gleiche.

Meine besten Tipps für Dich als Anfänger:in:  

  • Suche Dir einen ruhigen Ort, an dem Du ungestört bist und Dich niemand unterbricht.
  • Wähle für den Anfang immer den gleichen Ort, an dem es Dir leicht fällt abzuschalten.
  • Trage warme, gemütliche Kleidung, damit Du nicht auskühlst, Dich wohlfühlst und nicht abgelenkt wirst.
  • Meditiere möglichst immer zur gleichen Tageszeit. Übe am besten morgens direkt nach dem Aufstehen, denn dann hast Du ein höheres Energielevel, Dein Geist ist noch ruhig und es fällt Dir wesentlich leichter als abends. Am Abend kann es eher als Einschlafhilfe dienen.
  • Nimm Dir nicht zu viel vor und habe Vertrauen in das, was passiert. Bleibe geduldig und akzeptiere das Gedankenkarussell. Beobachte Deine Gedanken neutral und übe, sie weiterziehen zu lassen. Hilfreich sind dabei Sätze wie: „Ach, interessant, jetzt spüre ich …“
  • Meditiere täglich 5 bis 10 Minuten. Das erleichtert Dir die Meditationspraxis.
  • Probiere verschiedene Meditationstechniken aus und finde die, die am besten zu Dir passt.
  • Wiederhole Deine Praxis jeden Tag mindestens 30 Tage lang. Denn erst dann haben wir eine neue Routine fest verankert.
  • Halte Deine Wirbelsäule aufrecht und den Rücken gerade, damit Du stabil sitzt.
  • Trinke keinen Kaffee oder Alkohol, bevor Du meditierst, denn sonst kann es Dir schwerer fallen, Deine Gedanken zu beruhigen.
  • Suche Dir einen Konzentrationspunkt (Anker). Du kannst zum Beispiel darauf achten, wie sich Deine Bauchdecke während der Atmung hebt und senkt, Deine Atemzüge zählen oder ein Mantra (zum Beispiel: „Ich bin …“) benutzen.

Meditation mit Anleitung: Kein Problem

Fällt es Dir als Anfänger:in schwer, mit dem Meditieren anzufangen oder die richtige Technik für Dich zu finden?

No Problem: Auf meiner Website gibt es viele geführte Meditationsübungen zu unterschiedlichen Schwerpunkten.

Ich leite hier zum Beispiel Step by Step Meditationen an für Deinen kraftvollen Neustart, Deinen entspannten Erfolg oder wie Du durch Meditation erfolgreich wirst.

Fazit: Meditation hilft Dir auch, wenn Du noch Anfänger:in bist

Meditieren zu lernen, ist für Anfänger:innen oft schwer.

Aber es lohnt sich, dranzubleiben. Nichts verändert Deinen Alltag so nachhaltig, wie regelmäßige Meditation. Die 5 bis 10 Minuten Praxis jeden Morgen können Dir helfen, produktiver zu sein, Deinen Fokus zu behalten und kraftvoll Deinen Weg zu gehen.

Das Schöne: Es gibt keine Voraussetzungen, um mit dem Meditieren zu starten – egal, wie alt Du bist, wie fit Du Dich fühlst oder welcher Religion Du angehörst.

Jede:r kann meditieren. Also, wann fängst Du an?

FAQ – Fragen, die Anfänger:innen häufig zur Meditation stellen

Es sind noch Fragen bei Dir offen geblieben? Hier gebe ich dir Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Wie funktioniert Meditation?

Stelle Dir vorab einen Timer. Schließe Deine Augen und atme einige Male bewusst ein und aus. Entspanne Deinen Körper und Geist. Lasse Deinen Atem ganz natürlich fließen und nimm ihn aufmerksam wahr. Wenn Du Deinen Fokus verlierst, konzentriere Dich wieder sanft auf Deinen Atem. Spring danach nicht sofort auf, sondern nimm Dir die Zeit, wieder im Hier und Jetzt anzukommen.

Wie soll ich bei der Meditation sitzen?

Du kannst beim Meditieren ganz entspannt auf einem Stuhl, Kissen oder einer Meditationsbank sitzen. Wichtig ist, dass Deine Wirbelsäule aufgerichtet ist. Anfangs kann es hilfreich sein, täglich dieselbe Sitzposition einzunehmen, die Du bequem und ohne Schmerzen halten kannst. Lege Deine Hände auf Deinen Beinen ab. Meditiere besser nicht im Liegen, da dann die Gefahr besteht, dass Du einschläfst.

Wie oft soll ich meditieren?

Um ein neues Ritual zu etablieren, brauchst Du mindestens 30 Tage. Meditiere am Anfang daher am besten täglich. Integriere Deine Meditationspraxis zum Beispiel in Deine feste Morgenroutine.

Wie lange sollte ich täglich meditieren?

Als Anfänger:in genügt es, wenn Du 5 bis 10 Minuten am Tag meditierst, damit Du motiviert bleibst. Mit der Zeit und mehr Praxis kannst Du die Dauer gerne in 5-Minuten-Schritten erhöhen. Je länger Du meditierst, desto größer ist auch die Wirkung.

Wie lange dauert es, bis Meditation wirkt?

Die Effekte Deiner Meditationspraxis wirst Du schnell spüren. Schon nach wenigen Sitzungen bist Du achtsamer, verspürst innere Ruhe und deutlich weniger Stress. Beeindruckend: Bereits nach 25 Stunden Meditieren sind die ersten Veränderungen im Gehirn messbar.

Deine perfekte Morgenroutine: Ideen, Beispiele und Tipps

Es ist Montagmorgen um 6 Uhr. Der Wecker klingelt. Viel zu früh! Du drückst die Snooze-Taste. „Nur noch 5 Minuten“, denkst Du Dir. Er klingelt erneut. Und Du drückst wieder. Und noch einmal!

Plötzlich schreckst Du hoch und fällst dabei fast aus dem Bett. Jetzt bist Du schon viel zu spät dran! Du hastest ins Badezimmer, machst Dich völlig hektisch fertig und stürzt gestresst aus dem Haus.

Und damit auch in Deinen Tag.

Du bist den restlichen Tag unglaublich gestresst, stehst unter Strom und hast das Gefühl, Du läufst der Zeit hinterher. Du reagierst nur noch und bist nicht mehr die Gestalterin Deines Tages.

Warum ist das so?

Es heißt: So wie Du die ersten 10 bis 15 Minuten Deines Tages verbringst, ist entscheidend für den weiteren Tagesverlauf.

Wie Du mit einer gesunden Morgenroutine bewusster in den Tag starten kannst, zeige ich Dir in diesem Blogartikel.

Was ist eine Morgenroutine und was bringt sie mir?

Eine wohltuende Morgenroutine ist aus meiner Sicht eine große Geste der Selbstfürsorge und verhindert, dass Du einfach nur im reaktiven Modus „in den Tag hineinfällst“. Du behältst die Fäden selbst in der Hand.

Mit einem für Dich stimmigen morgendlichen Ritual:

  • fühlst Du Dich entspannter und weniger gestresst
  • hast Du von Tag zu Tag mehr Energie
  • spürst Du mehr innere Stärke
  • verbindest Du Dich mit Deiner Intuition
  • gehst Du Herausforderungen viel gelassener an
  • fällt es Dir leichter, Entscheidungen zu treffen
  • hältst Du besser den Fokus, bist motivierter und produktiver

Ein gutes Morgenritual ist gleichzeitig ein Anker für Selbstdisziplin, Entschlossenheit und kraftvolle Power.

Wenn Du jeden Morgen mit den gleichen positiven Handlungen beginnst, dann setzt Du jeden Tag den gleichen Anker für einen erfolgreichen, happy Tag.

Wie kann Dein Morgenritual aussehen? – 7 Beispiele für die perfekte Morgenroutine

Möglichkeiten für morgendliche Rituale gibt es ganz viele. Wichtig ist, dass Du das für Dich passende findest!

Das könnten Elemente für die ersten 15 Minuten Deines Tages sein:

  1. Ruhe: Setze Dich mit einer Tasse Tee an Deinen Lieblingsplatz. Lasse die letzte Nacht Revue passieren. Wie hast Du geschlafen? Was hast Du geträumt? Wie hast Du Dich beim Aufwachen gefühlt? Wie möchtest Du Deinen Tag heute gestalten? Genieße dabei die morgendliche Ruhe ohne Radio, Fernsehen, E-Mails oder andere Menschen, die bereits Deine Aufmerksamkeit wollen. Gönne Dir einfach ein paar Minuten Me-Time.
  2. Meditation: Meditiere 5 bis 10 Minuten. Du kannst dabei zum Beispiel einfach nur still sitzen und auf Deinen Atem achten. Das beruhigt Deine Gedanken und ist eine gute Art und Weise, Deinen Tag sehr bewusst zu beginnen. Du brauchst Inspirationen? Hier findest Du einige angeleitete Meditationen.
  3. Positive Affirmationen: Wenn Du der Typ für Affirmationen bist, können sie Dir sehr guttun. Du kannst Dir dabei laut Sätze sagen wie: „Ich bin happy.“ Oder: „Ich bin gelassen.“
  4. Bewegung: Starte den Tag mit Bewegung (zum Beispiel Yoga, Tanzen oder Dehnübungen) – was auch immer Dir guttut, Deinen Körper aufweckt und was Dir Spaß macht!
  5. Atemübungen: Mit gezielten Atemübungen aus dem Yoga (Pranayama) kannst Du sanft in den Tag starten, Dein Energielevel heben und Kontakt zu Dir und Deinem Körper aufnehmen. Du bekommst den Frischekick, ohne eine Tasse Kaffee zu trinken.
  6. Visualisierung: Lenke Deine Gedanken auf den Tag und stell Dir dabei vor, wie positiv er verlaufen wird. Überlege Dir:
    • Worauf freust Du Dich an diesem Tag („Ich freue mich heute auf …“)?
    • Worauf legst Du Deinen Fokus („Mein Fokus für diesen Tag liegt auf …“)?
    • Wie willst Du Deinen Tag beginnen („Dabei bin ich … und strahle … aus.“)?
  7. Frühstück: Es ist die wichtigste Mahlzeit des Tages und bringt Deinen Stoffwechsel so richtig auf Touren. Nimm dir daher ausreichend Zeit für ein gesundes, ausgewogenes und leckeres Frühstück. Selbst, wenn es nur eine Kleinigkeit ist.

Du möchtest noch mehr Beispiele und konkrete Tipps für Deine Morgenroutine? Dann schau Dir gerne meinen Online-Kurs „Dein perfektes Morgenritual“ an.

Wie sieht mein Morgenritual aus?

Meine eigene Morgenroutine hat mir geholfen, als in meinem Leben wirklich alles aus der Bahn geraten war und der Stress so richtig schlimm war. Durch sie konnte ich mich und meinen Körper wieder spüren.

  • Ich trinke ein großes Glas lauwarmes Zitronenwasser. Das füllt meinen Flüssigkeitshaushalt auf und macht mich wach.
  • Danach geht es für mich auf die Yogamatte und ich meditiere 5 bis 10 Minuten.
  • Anschließend komme ich in Bewegung. Je nach Tagesform mache ich mal ein paar Wochen Krafttraining oder Yogaübungen. Das hilft mir, mein System in Gang zu bringen, Energie fließen zu lassen, meine Wirbelsäule und Gelenke zu mobilisieren und meinen Körper zu entgiften.
  • Ich bleibe danach noch ein paar Minuten auf der Matte sitzen und fühle mich in meinen Tag hinein. Dabei frage ich mich Folgendes:
  • Für welche drei Dinge bin ich heute dankbar?
  • Worauf freue ich mich heute?
  • Was ist mein Fokus für den Tag?
  • Wie möchte ich an diesem Tag sein?

In der Regel dauert mein Morgenritual nicht länger als 15 Minuten – im Urlaub auch mal etwas länger.

Das gibt mir ein Gefühl dafür, wie ich meinen Tag begehen möchte.

8 Tipps, die Dir helfen, an Deiner Morgenroutine dranzubleiben

Damit Du bei Deinem neuen Morgenritual am Ball bleibst, verrate ich Dir hier ein paar hilfreiche Tipps:

  1. Keine Ausreden: Setze Deine Morgenroutine täglich um, auch wenn es Dir anfangs etwas schwerfällt.
  2. Finde ein Morgenritual, dass zu Deinen individuellen Bedürfnissen passt, Dir Freude macht und sich easy in Deinen Alltag integrieren lässt.
  3. Mache kleine Steps. Gerade anfangs solltest Du lieber 10 Minuten täglich üben, als genervt und überfordert nach ein paar Tagen aufzugeben.
  4. Konzentriere Dich nur auf das, was Du gerade tust und stelle alle Ablenkungen (zum Beispiel E-Mails und Social Media) aus.
  5. Teile Deine Erfahrungen mit Freund:innen oder Kolleg:innen. Das kann Dich zusätzlich anspornen, dranzubleiben.
  6. Lass Dich nicht von Rückschlägen entmutigen. Dir ist es doch einmal nicht gelungen, Dein morgendliches Ritual durchzuführen? Dann setze Dich einfach am nächsten Morgen wieder dran.
  7. Finde einen schönen Ort und die passende Zeit, damit Du Deine Morgenroutine ungestört umsetzen kannst.
  8. Probiere es mindestens drei bis vier Wochen aus. Wir brauchen 30 Tage Wiederholung, damit wir eine neue Routine etabliert haben.

Fazit: Nimm Dir die Zeit für Deine wohltuende Morgenroutine

Die ersten 10 bis 15 Minuten bestimmen die Qualität Deines restlichen Tages. Statt lange To-do-Listen zu machen, starte lieber bewusst in den Tag mit einem Morgenritual, das gut für Dich passt.

Deine perfekte Morgenroutine kann Dich langfristig glücklicher, entspannter und erfolgreicher machen und Dein Leben nachhaltig verändern.

Probiere es selbst einmal aus. Hilfe für den Start findest Du auch in meinem Online-Kurs „Dein perfektes Morgenritual“.

Lass mich gerne wissen: Wie startest Du in Deinen Tag?

#1 – Was Du von mir bekommst

Herzlich Willkommen zu dieser allerersten Folge der Sunday Secrets – Dein Podcast für entspannten Erfolg.

In dieser ersten Folge lernst Du mich ein bisschen kennen. Ich verrate Dir, wie ich meinen Weg gefunden habe, wie es zu diesem Podcast kam und warum ich tue, was ich tue.

Ich bin ein Sonntagskind. Mir flog immer alles zu, ich musste mich nie großartig für etwas anstrengen. Ich habe eine schnelle Auffassungsgabe und ich fordere mich gerne heraus. Bis vor 10 Jahren war ich sicher, dass mir alles gelingt, was ich anfange. Stress? Ja, klar. Immer war ich wirbelnd, jonglierend, schnell-schnell, hektisch…

Was ich damals noch nicht bemerkt habe: Im Stress verliert man die Verbindung zur eigenen Intuition. Stress lässt uns fremdbestimmt agieren, wir verlieren den Kontakt zu unserer Mitte.

Vor genau 11 Jahren war ich freie Kulturjournalistin, gleichzeitig brachte ich als Regisseurin einer freien Compagnie Tanztheaterstücke auf die Bühne. Zwei Tage vor der Premiere meines Stückes wollte ich noch – schnell schnell, immer in Hektik – mit meiner Tochter (damals 8 Jahre) auf dem Reiterhof „noch schnell mal aufs Pferd“.

Pferde sind sensible Tiere. Sie nehmen jede Emotion auf. Die Araberstute war an dem Tag sehr unruhig. Meine Tochter meinte noch „die ist irgendwie komisch, ich will heute nicht auf ihr reiten“, da bin ich halt aufgestiegen. Schließlich waren wir ja extra hergefahren. Das Pferd scheute, ich flog. Wurde durch einen Stahlzaun „gebremst“.

Was dann folgte, war so in meiner „Planung“ nicht vorgesehen. Es brauchte Monate, um nach einem doppelten Wirbelbruch wieder auf die Beine zu kommen. Zunächst überwog die Freude, überlebt zu haben und nicht im Rollstuhl gelandet zu sein.

Aber nach und nach realisierte ich, was alles nun nicht mehr ging: Tanzen, unterrichten, auf der Bühne stehen, lange sitzen, lange stehen. Fehlanzeige. Alles kam zusammen. Drei meiner besten Freunde nahmen Jobs im Ausland an. Die Redaktion halbierte mein Honorar. Ich war zu Hause und mit Reha-Sport beschäftigt. Ich wurde immer stiller, „kleiner“, unsichtbarer, kam kaum noch unter Leute. Zwei Jahre nach dem Unfall war ich immer noch Schmerzpatientin und in einer saftigen Depression.

Mein Hausarzt verwies mich an einen Traumatherapeuten, der erst Monate später wieder einen Termin für mich gehabt hätte. So lange wollte ich auf keinen Fall warten. Ich machte mich selbst auf den Weg. Für meinen kaputten Rücken lernte ich Yoga gegen den Rat der Ärzte, für meine Seele fand ich einen Coach.

Es dauerte ein Jahr, bis ich mich wieder aus dem schwarzen Loch gebuddelt hatte, in das ich gestürzt war. Sehr langsam, sehr behutsam, Schritt für Schritt. Ich lernte alles über meine Bedürfnisse und meine inneren und äußeren Stressoren.

Ich fand zurück in meinen Körper, zurück in meine Mitte, zurück ins Leben. Aber mein altes Leben, das ich so unbedingt zurück wollte, „passte“ nun nicht mehr. Ich suchte nach einem neuen Weg und fand schließlich meine Berufung. Ich wurde Business Yogalehrerin und ließ mich zur LifeBalance-Coach ausbilden.

Heute unterstütze ich andere dabei, vom Stress in die innere Stärke zu finden, in der Krise die Chance zu erkennen.

Meine Learnings:

  • Sei immer bereit für Veränderung in Deinem Leben.
  • Auch, wenn mal nichts zu gehen scheint, geh weiter. Schritt für Schritt für Schritt.
  • Sei mutig und glaube daran, dass alles möglich ist.
  • Hol Dir Hilfe und Unterstützung von außen.
  • Und, ach ja – Pferde nur noch, wenn ein Zaun zwischen uns ist.

 

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